DATEN UND FAKTEN ZUR
60. INTERNATIONALEN KALENDERSCHAU
Die weltweit größte Kalenderausstellung feiert in diesem Jahr ein Jubiläum: Sie findet bereits zum 60. Mal statt und ist immer das erste große Ereignis im Jahr im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg. Veranstalter sind der Graphische Klub Stuttgart, die Kodak GmbH Stuttgart, der Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg e.V. und das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. Die Kalenderschau gehört zu den bedeutendsten Wettbewerben der Druck- und Medienbranche in Europa.
Kein anderes Medienerzeugnis vereinigt so viele unterschiedliche Bereiche und ist geeignet, das Leistungspotenzial der gesamten Branche anschaulich zu machen wie der Kalender. Kalenderschaffende sind neben den Betrieben der Druckindustrie Werbeagenturen, Grafikbüros, Design- und Fotostudios. Sie beteiligen sich mit Kalendern, die sie im Auftrag von Kunden aus der Industrie herstellen sowie eigenen Werbe-/ Imagekalendern an der Kalenderschau.
Insgesamt 1313 Werbe- und Verlagskalender wurden zum Wettbewerb eingereicht. Sie kommen aus Deutschland und zehn weiteren Ländern - nach Deutschland liegt Japan hier an der Spitze.
Alle eingereichten Kalender sind im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg auf einer Fläche von rund 1.700 Quadratmetern vom 22. Januar bis 14. Februar zu sehen. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart.
ERGEBNISSE DER FACHJURYS
Die Kalender wurden wie immer von drei Jurys begutachtet: zunächst von zwei Fachjurys des Graphischen Klubs Stuttgart, alle Fotokalender wurden dann zusätzlich von der Kodak Fotokalenderjury bewertet.
Die erste Fachjury des Graphischen Klubs zeichnete in diesem Jahr insgesamt vierzig Kalender aus, sechs mit Gold, zehn mit Silber und 24 mit Bronze.
Der Hauptpreis ging an einen der sechs Gold-Kalender für seine herausragende Gesamtleistung. Der GREGOR-Preis der Jury des Graphischen Klubs Stuttgart, die höchste Auszeichnung - wurde für den Kalender "CHEESE - Das Käse-Jahr" der EBERL PRINT GmbH Immenstadt, verliehen.
Zum zweiten Mal vergab eine weitere Jury des Graphischen Klubs zudem für elf Kalender den "Award of Excellence" für außergewöhnliche Einzelleistungen im Kalenderschaffen. Der "Award of Excellence" wurde vergeben für: Durchgängiges Konzept, Druckqualität, Best Use Of Paper, Erfolgreiches Marketingkonzept, Bestes Titelblatt, Ausgezeichnetes Grafik-Design, Ausgezeichnete Verarbeitung, Vorbildliches Schulprojekt, Best Non Profit. Weiterhin wurden der beste Kaufkalender prämiert und der Preis "Young Talent" vergeben.
Eine Auszeichnung für das Lebenswerk - für langjähriges erfolgreiches Kalenderschaffen ging an Professor Olaf Leu aus Wiesbaden.
Die Fachjury der Kodak GmbH Stuttgart verlieh elf Mal den "Internationalen Fotokalenderpreis". Hier gilt das besondere Augenmerk der exzellenten Fotografie und neuen Sehweisen.
Zum zweiten Mal gab es eine Shortlist. Hier werden alle Kalender genannt, die für eine Auszeichnung nominiert wurden. In der letzten Runde haben sie die Prämierung knapp verpasst.
DOKUMENTATION
Im Juni 2010 erscheint wieder eine Dokumentation, in der alle ausgezeichneten Kalender mit Fotos und Texten vorgestellt werden. Sie kann bei der
Bertsch KG Medienproduktion
Leinfelden-Echterdingen
E-Mail: kontakt@bertsch-media.de
bestellt werden. Kosten je Exemplar: 19,90 Euro zzgl. Versandkosten.
FOLGEAUSSTELLUNG
Vom 19. Februar bis 14. März 2010 wandert wieder die gesamte Ausstellung ins Regierungspräsidium in Karlsruhe.
Adresse:
Am Rondellplatz
Karl-Friedrich-Straße 17
76133 Karlsruhe.
Geöffnet ist die Ausstellung täglich außer Montags von 11-18 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
BEGLEITAUSSTELLUNGEN
In diesem Jahr sind parallel zur Internationalen Kalenderschau zwei weitere Ausstellungen zu sehen:
Kalender aus vier Jahrhunderten aus der Sammlung Friedrich Bayer zeigt das Deutsche Kalendermuseum Hechingen. (Meidinger-Saal). Das Museum in Hechingen freut sich nach dem Ausstellungsende in Stuttgart über Ihren Besuch. www.deutsches-kalendermuseum.de .
( ha: noi ) - von Affental bis Zuflucht. Hier zeigt der BFF Bund Freischaffender Fotodesigner Inszenierungen von 27 BFF-Fotografen aus dem wilden Süden der Republik. Landeskunde einmal anders! Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich. Oder wussten Sie, dass Mailand in Baden-Württemberg liegt? (Steinbeis-Saal). www.bff.de
AUF DER BÜHNE WAREN
Moderation:
Barbara Lehner, SWR (Redakteurin Baden-Württemberg aktuell),
Jochen Gehrlicher, Graphischer Klub Stuttgart
Urkunden verliehen haben:
Erwin Müller, Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
Roland Bertsch, 1. Vorsitzender Graphischer Klub Stuttgart
Kai Langner, Geschäftsführer Kodak GmbH Deutschland, Stuttgart
Laudator Lebenswerk:
Franz Wagner, Siebdrucker Asperg
Laudator GREGOR:
Uli Weber, Mitglied der GKS-Fachjury
Bildnachweis: Udo W. Beier, www.beier-photographic.de
DIE 60. INTERNATIONALE KALENDERSCHAU
IN STICHWORTEN
Dauer: 22. Januar bis 14. Februar 2010
Ort: Haus der Wirtschaft, Stuttgart, Willi-Bleicher-Straße 19
Öffnungszeiten: täglich 11 bis 18 Uhr
Veranstalter: Graphischer Klub Stuttgart e.V., Kodak GmbH Stuttgart, Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg e.V. Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
Ausgestellte Kalender: Insgesamt 1313, aus der Bundesrepublik und zehn weiteren Ländern, an der Spitze Japan
PREIS DER INTERNATIONALEN
KALENDERSCHAU 2010
Auszeichnungen durch die Fachjury des
Graphischen Klubs Stuttgart:
"GREGOR" - Preis der Jury des Graphischen Klubs Stuttgart wurde verliehen an CHEESE EBERL PRINT GmbH, Immenstadt.
LEBENSWERK - Auszeichnung für langjähriges erfolgreiches Kalenderschaffen wurde verliehen an Professor Olaf Leu, Wiesbaden.
Der Titel "Bronze" wurde insgesamt 24 Kalendern verliehen.
Der Titel "Silber" wurde insgesamt 10 Kalendern verliehen.
Der Titel "Gold" wurde insgesamt 6 Kalendern verliehen.
Der "Award of Excellence"wurde insgesamt 11 Kalendern verliehen.
INTERNATIONALER KODAK
FOTOKALENDERPREIS 2010
Auszeichnungen der Kodak Fotokalender Jury:
Der "Internationaler Kodak Fotokalenderpreis" wurde insgesamt 11 Kalendern verliehen.
Die Fachjurys arbeiten unabhängig voneinander. Die Beurteilungsgrundsätze entsprechen jeweils anderen Kriterien.





